Bei einer Operation der thailändischen Armee im Norden Thailands werden mindestens 15 mutmaßliche Drogenhändler getötet.

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Archiv – Thailändisches Militär in einem Opiumlager – Pongmanat Tasiri/SOPA Images via / DPA

Bei einem Einsatz der thailändischen Armee in der Provinz Chiang Mai an der Grenze zu Birma wurden mindestens 15 mutmaßliche Drogenhändler getötet.

Wie die thailändische Polizei am Donnerstag mitteilte, gehörten die mutmaßlichen Drogenhändler zu einer Gruppe von 30 Kriminellen, die über die Grenzstadt Fang in das Land eingereist waren.

Die Armee bewachte die Schmuggelroute, als die Soldaten am späten Mittwochabend auf die Gruppe stießen, deren Mitglieder das Feuer auf die Soldaten eröffneten, wie das Nachrichtenportal «Nation Thailand» berichtet.

Die Schießerei dauerte etwa 10 Minuten, aber die Polizei konnte erst am Donnerstagmorgen zum Tatort vordringen. Dabei fanden sie 15 leblose Körper und 29 Rucksäcke mit Methamphetamin. Am Tatort wurden auch eine Pistole und eine Granate gefunden, so die Beamten.

Seit dem Militärputsch im benachbarten Thailand im Februar letzten Jahres hat der Handel mit Methamphetamin in Thailand stark zugenommen. Seit der Rückkehr des birmanischen Militärs an die Macht haben die Sicherheitskräfte in ost- und südostasiatischen Ländern 172 Tonnen Methamphetamin beschlagnahmt, was mehr als einer Milliarde Pillen entspricht.