
Die Europäische Union hat dem ehemaligen Außenminister Zyperns, Nikos Christodoulides, zu seinem Sieg bei den Präsidentschaftswahlen am Sonntag gratuliert, die ihn zum Staatsoberhaupt des Landes machten.
Die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, rief Christodoulides dazu auf, die Herausforderungen, denen sich die EU und die Mittelmeerinsel gegenübersehen, gemeinsam anzugehen, wie sie in einer Nachricht auf der sozialen Netzwerkseite Twitter mitteilte.
«Ich habe gerade Nikos Christodoulides angerufen, um ihm nach den Präsidentschaftswahlen in Zypern zu gratulieren. Wir müssen zusammenarbeiten, um die vor uns liegenden Herausforderungen anzugehen: Frieden und Wiedervereinigung, die russische Invasion in der Ukraine, Migration, Energie und Wettbewerbsfähigkeit», sagte er.
Auch die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, gratulierte Christodoulides in einer weiteren Botschaft auf derselben Plattform und sagte, sie freue sich auf die Zusammenarbeit.
Der Hohe Vertreter für die Außenpolitik der Europäischen Union, Josep Borrell, hat seinen Wunsch geäußert, die Zusammenarbeit mit Zypern in Fragen fortzusetzen, die für die EU und die Zyprioten von Bedeutung sind.
«Lieber Nikos Christodoulides, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl zum Präsidenten von Zypern! Wir freuen uns darauf, weiterhin gemeinsam an wichtigen Themen für die EU und die Menschen in Zypern zu arbeiten, um den Weg für eine Lösung des Zypernproblems zu ebnen», bekräftigte Borrell.
Christodoulides wurde in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen am Sonntag mit 51,91 Prozent der Stimmen zum Präsidenten des Landes gewählt, wie aus den offiziellen Zahlen nach Abschluss der Auszählung hervorgeht.
Exit Polls hatten bereits einen klaren Sieg für Christodoulides vorausgesagt, dessen Partei, die konservative Democratic Rally (Disy), ihre Stimmen zwischen den beiden Kandidaten aufteilte – 52 Prozent für Christodoulides und 43,5 Prozent für Mavroyiannis. Christodoulides hat sich von der regierenden Disy distanziert, um an diesen Wahlen teilzunehmen.
Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben des Wahlleiters Costas Constantinou bei 72,2 Prozent und damit acht Zehntelprozent höher als im ersten Wahlgang.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






