
Die tansanischen Gesundheitsbehörden haben verstärkte Überwachungsmaßnahmen in Gesundheitszentren und Gemeinden entlang der Grenze zu Malawi angeordnet, um die Ausbreitung eines schweren Choleraausbruchs im Nachbarland einzudämmen.
Der Staatssekretär des tansanischen Gesundheitsministeriums, Abel Makubi, erklärte gegenüber der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua, dass zu diesen Maßnahmen auch die aktive Suche nach Cholera-Verdachtsfällen entlang der Grenze zu Malawi und deren Überwachung gehört.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte am Donnerstag, dass es sich bei dem Ausbruch, der nach Angaben der Behörden bisher mindestens 1.300 Tote und 40.000 Krankheitsfälle gefordert hat, um den schwersten in der Geschichte des afrikanischen Landes handelt.
Nachbarländer wie Sambia haben ebenfalls Cholerafälle gemeldet, ebenso wie Burundi, Kamerun, die Demokratische Republik Kongo, Äthiopien, Kenia, Nigeria und Somalia.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






