
Die Verteidigungsministerin Margarita Robles erklärte, dass es «noch kein Datum» für die Rückkehr der spanischen Rettungsteams in die Türkei gebe, und bedauerte, «dass die Mission in Syrien nicht verlängert werden kann», da sie nach den verheerenden Erdbeben in beiden Ländern «kompliziert» sei.
Dies sagte er in einem Interview mit dem RTVE-Sender Canal 24 Horas, über das Europa Press berichtet, in dem er erklärte, dass «die türkischen Behörden für die gesamte Organisation verantwortlich sind» und diese «in Etappen» durchführen.
«Diese erste Etappe, d.h. die ersten Tage, hat ein grundlegendes Ziel, nämlich die Evakuierung und Rettung der Menschen, die derzeit möglicherweise unter den Trümmern begraben sind», fügte er hinzu. Diese Operation könnte laut Robles zwei oder drei Tage dauern.
In Bezug auf Syrien bedauerte der Verteidigungsminister, nicht an den Rettungsarbeiten in dem asiatischen Land teilnehmen zu können: «Eines der Dinge, die uns alle am meisten schmerzen, ist, dass wir nicht an diesen Einsätzen in Syrien teilnehmen können, weil sich die internationale Gemeinschaft in der Türkei engagiert».
In diesem Zusammenhang räumte er ein, dass es «schwierig» und «kompliziert» sei, diese Mission nicht auf syrisches Gebiet auszudehnen, «nicht nur für Spanien, sondern für viele Länder».
Die verheerenden Erdbeben dieser Woche in der Türkei und in Syrien haben bereits mehr als 24 000 Menschen das Leben gekostet, während die internationale Gemeinschaft ihre Hilfsbemühungen fortsetzt und Rettungsteams fünf Tage nach den Beben letzte Anstrengungen unternehmen, um noch Überlebende zu finden.
Nach der jüngsten offiziellen Zahl der Todesopfer vom Samstag sind allein in der Türkei mindestens 20.665 Menschen gestorben und 80.088 verletzt worden. Im benachbarten Syrien wurden 3.553 Tote und 5.276 Verletzte gemeldet, insgesamt 24.218 Menschen.
«ZUFRIEDENHEIT» MIT DER HILFE SPANIENS IN DER TÜRKEI Während des Interviews hob Robles die jüngsten Aktionen spanischer Teams in der Türkei hervor: die Rettung eines Jungen und eines Mädchens durch Mitglieder der Military Emergency Unit (UME) und die Beteiligung spanischer Marinesoldaten an der Rettung eines Kindes.
«Ich bin sehr stolz und es ist eine Quelle der Genugtuung für uns alle und auch für ganz Spanien, in Solidarität mit der schrecklichen Situation, die die Türkei durchmacht», dankte der Minister ihnen.
Die Schiffe ‘Juan Carlos’ I und ‘Galicia’ der spanischen Marine sind am vergangenen Montag in das vom Erdbeben in der Türkei betroffene Gebiet aufgebrochen, um bei den Rettungsarbeiten zu helfen, ebenso wie zwei Flugzeuge, eines der militärischen Notfalleinheit (UME) und ein weiteres mit Feuerwehrleuten aus der Gemeinschaft Madrid.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






