
Beamte der Nationalpolizei haben in Gijón zwei flüchtige Personen festgenommen, gegen die die mexikanischen Behörden einen internationalen Haftbefehl wegen eines mutmaßlichen Tötungsdelikts ausgestellt hatten. Die beiden Häftlinge, die Brüder sind, und eine dritte Person näherten sich dem Opfer, das sich vor einer Bar in der mexikanischen Stadt Huixquilucan aufhielt, und schlugen es zu Tode.
Die Ermittlungen begannen am 20. Dezember, als die Nationalpolizei eine Mitteilung des mexikanischen Attachébüros erhielt, in der sie auf die mögliche Anwesenheit von zwei Brüdern im Alter von 20 und 22 Jahren in Spanien aufmerksam gemacht wurde, die wegen eines in ihrem Herkunftsland begangenen Mordes gesucht wurden. Nach der Überprüfung der Gültigkeit des Ersuchens und angesichts der Gefährlichkeit dieser beiden Personen und ihres hohen kriminellen Profils begannen die Agenten mit den Ermittlungen, die höchste Priorität hatten.
Da es in Spanien keine Spur von diesen Menschen gab, konzentrierten sich die Ermittlungen auf ihr familiäres Umfeld, wobei eine intensive Abstimmung mit Mexiko stattfand. Diese Bemühungen lieferten Daten über die Verwandten, so dass ein Gesamtbild des familiären Umfelds erstellt werden konnte. So wurde festgestellt, dass die meisten ihrer direkten Verwandten derzeit aus ihrem Herkunftsland nach Asturien reisen.
Darüber hinaus wurde ein Gästehaus in Gijón als private Touristenunterkunft auf den Namen des Vaters des Flüchtigen entdeckt. Aufgrund dieser Informationen wurde eine Überwachungsaktion in der Nähe des Lokals durchgeführt, bei der die beiden Brüder entdeckt und festgenommen wurden.
Die Ereignisse, für die die beiden Brüder gesucht wurden, ereigneten sich im Juli 2022, als sich das Opfer vor einer Bar in der Gemeinde Huixquilucan aufhielt.
Zu diesem Zeitpunkt trafen die Angeklagten in Begleitung einer weiteren Person an dem Ort ein und griffen das Opfer unmittelbar danach mit der Mataleón-Technik an. Dann schlugen sie ihn, bis er bewusstlos auf dem Boden lag, und setzten die Aggressionen fort, bis sie sein Leben beendeten.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






