
Der aus Toulouse stammende Dschihadist Jonathan Geffroy wurde am Montag vom Pariser Sonderstrafgericht wegen terroristischer Vereinigung zur Begehung einer Straftat zu 18 Jahren Haft verurteilt. Gefrroy verbrachte zwischen 2015 und 2017 in Syrien und im Irak, wo er Mitglied des Islamischen Staates war.
Das Gericht hat die Position der nationalen Antiterror-Staatsanwaltschaft übernommen, die die Aufrichtigkeit der Reue von Geffroy, der mit seiner Frau und dem damals zwei Monate alten Sohn nach Syrien gereist war, in Frage gestellt hatte, berichtet der französische Fernsehsender TF1.
Geffroy, der zusammen mit seiner Ehefrau, der ebenfalls 40-jährigen Marokkanerin Latifa Chadli, angeklagt war, wurde wie Geffroy selbst zu fünf Jahren Haft verurteilt. Sie wurde zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, von denen drei zur Bewährung ausgesetzt wurden. Die Staatsanwaltschaft hatte eine siebenjährige Haftstrafe gefordert. Chadli hat bereits zwei Jahre Haft verbüßt und wird freigelassen.
Das Gericht verurteilte auch Geffroys Mutter Denise P., die ihrem Sohn während seines Aufenthalts in Syrien mehr als 18.000 Euro geschickt hatte, wegen Finanzierung eines terroristischen Unternehmens zu drei Jahren Haft. Die Staatsanwaltschaft hatte eine zehnjährige Haftstrafe gefordert.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






