
Der von den Brüdern Italiens, der Partei von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, angeführte Rechtsblock ist aus den Regionalwahlen in den Regionen Latium und Lombardei gestärkt hervorgegangen und hat damit den ersten großen sozialen Test seit den Parlamentswahlen im Oktober 2022 bestanden.
In den beiden Regionen, die wegen der Städte Rom und Mailand von zentraler Bedeutung sind, werden nach ersten Hochrechnungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mehr als die Hälfte der Stimmen auf das Bündnis aus den Brüdern Italiens, der Liga von Matteo Salvini und der Forza Italia von Silvio Berlusconi entfallen.
Die Kandidaten des konservativen Blocks – Francesco Rocca in Latium und Attilio Fontana in der Lombardei – liegen deutlich vor den Vertretern eines von der Demokratischen Partei (PD) angeführten Linksbündnisses, das unter 35 Prozent gefallen wäre.
Die Zahlen waren jedoch auch von einer niedrigen Wahlbeteiligung geprägt, die in der Lombardei auf 41,6 Prozent und in Latium sogar auf 37,2 Prozent zurückging. Die PD-Führer gehen davon aus, dass ihre Niederlage zum Teil auf die niedrige Wahlbeteiligung zurückzuführen ist.
Auf der rechten Seite hingegen hat die Veröffentlichung der ersten Schätzungen bereits zu Feierlichkeiten geführt. «Sieg», verkündete Salvini in seinen sozialen Netzwerken und bedankte sich bei den Bürgern der beiden Regionen, die zur Wahl aufgerufen waren.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






