Der Kreml hält die Entsendung von Panzern in die Ukraine für einen «gescheiterten» Plan, dessen praktische Auswirkungen «überschätzt» werden

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Archiv – Leopard 2A6 Panzer im Dienst der Bundeswehr – Philipp Schulze/dpa

Der Kreml bezeichnete am Mittwoch den internationalen Plan zur Entsendung von Panzern in die Ukraine als «ziemlich fehlerhaft», nicht zuletzt weil er in den Augen Moskaus «eine klare Überschätzung» des Kriegspotenzials darstellt.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow stellte erneut die Durchführbarkeit einer Initiative in Frage, die die Lieferung von europäischen und sogar amerikanischen Panzern ermöglicht, nachdem die deutsche Regierung Berichten zufolge beschlossen hatte, grünes Licht für die Lieferung von Leopard-Panzern zu geben.

Peskow warnte in Medienerklärungen, dass die US-Panzer «wie alle anderen brennen werden» und argumentierte, dass die Kosten solcher politischen Entscheidungen von der Öffentlichkeit getragen würden, so die Nachrichtenagentur Interfax.

Er spielte auch auf die öffentliche Debatte zwischen den Regierungen über die Machbarkeit der Lieferung von Panzern an die ukrainischen Streitkräfte an und meinte, dass dies darauf hindeute, dass in den Beziehungen der angeblich verbündeten Länder «nicht alles in Ordnung» sei.

Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)