
Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu traf sich am Dienstag mit dem Vorsitzenden der oppositionellen Nationalen Koalition der syrischen Opposition und der revolutionären Kräfte (CNFORS), Salem al Meslet, und dem Vorsitzenden der Syrisch-Turkmenischen Versammlung, Abdul Rahman Mustafa.
«Wir bekräftigen unsere Unterstützung für die Opposition und das syrische Volk im Einklang mit der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrats», erklärte der türkische Außenminister in einem Post auf seinem offiziellen Twitter-Profil anlässlich des Treffens, an dem auch der Vorsitzende der syrischen Verhandlungskommission, Badr Jamus, teilnahm.
Mustafa betonte auf Twitter, dass das Treffen in einer «freundschaftlichen Atmosphäre» stattfand, während Al Meslet Cavusoglu sein Unbehagen über das «kriminelle Regime» des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad mitteilte.
Das Treffen des türkischen Außenministers mit der syrischen Opposition findet statt, nachdem sich Verteidigungsminister Hulusi Akar mit seinen syrischen und russischen Amtskollegen getroffen hat, was auf eine mögliche Annäherung zwischen Ankara und Damaskus hindeutet.
Das Treffen, das in Moskau stattfand und für Unruhe unter der syrischen Bevölkerung im Norden des Landes sorgte, ist das erste seiner Art seit dem Ausbruch des Syrienkriegs im Jahr 2011 und diente dazu, die Syrienkrise anzusprechen, als Zeichen einer möglichen Stärkung der bilateralen Beziehungen, die durch den Konflikt und die Unterstützung verschiedener Rebellengruppen durch die Türkei beschädigt wurden.
Am Vorabend des Treffens baten UN-Organisationen, darunter das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR), den Sicherheitsrat um eine Verlängerung der Resolution 2642 zur humanitären Hilfe für den Nordwesten Syriens, die am 10. Januar ausläuft.
«Im Gegensatz zu früheren Entschließungen, die grenzüberschreitende Operationen um 12 Monate verlängerten, wurde mit der jüngsten Maßnahme des Rates nur eine sechsmonatige Genehmigung erteilt. Dies führte zu zusätzlichen logistischen und operativen Herausforderungen, erhöhte die operativen Kosten und schränkte die Möglichkeiten der humanitären Partner ein, den Bedürftigen zu helfen», erklärten sie in einer gemeinsamen Erklärung.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






