
Nordkorea hat am frühen Mittwochmorgen eine ballistische Rakete abgeschossen, die Berichten zufolge auf die südkoreanische Insel Ulleungdo zusteuerte, bevor sie schließlich ins Japanische Meer stürzte, wie das südkoreanische Militär mitteilte.
Die von Pjöngjang abgefeuerte Rakete hat auf der gesamten südkoreanischen Insel das Luftangriffswarnsystem aktiviert, weshalb Tausende von Bewohnern in Keller evakuiert wurden, wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtet.
«Eine Rakete ist vor der Küste im Japanischen Meer (auch bekannt als Ostmeer) abgestürzt, bevor sie auf dem Weg zur Insel Ulleungdo eintraf», so Südkoreas Generalstabschef.
Dies ist das erste Mal, dass Nordkorea in diesem Jahr eine ballistische Rakete in Richtung Süden abschießt. Die Spannungen in der Region eskalieren, nachdem Nordkorea immer wieder Raketen in das Japanische Meer abgeschossen hat, darunter auch eine, die über japanisches Hoheitsgebiet flog.
Das südkoreanische Militär hat zwar noch keine genauen Angaben zu Reichweite, Höhe und Geschwindigkeit der Raketen gemacht, aber darauf hingewiesen, dass sie im Rahmen einer groß angelegten gemeinsamen Luftübung mit den Vereinigten Staaten abgefeuert wurden.
Washington und die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) haben ihre Erkenntnisse geteilt, dass Nordkorea «wahrscheinlich» einen Atomraketentest durchführen wird, den ersten seit 2017.






