
China hat die Philippinen aufgefordert, die USA daran zu hindern, ihr Land auszunutzen, nachdem sie zugestimmt haben, dem US-Militär Zugang zu vier neuen Militärstützpunkten zu gewähren.
Die chinesische Botschaft in Manila erklärte in einer Erklärung, es sei «zu hoffen», dass die Philippinen «wachsam bleiben» und «sich nicht ausnutzen und in unruhige Gewässer ziehen lassen», womit sie auf das am Mittwoch zwischen der US-amerikanischen und der philippinischen Regierung unterzeichnete Abkommen hinwies.
China habe sich immer dafür eingesetzt, dass die Verteidigungs- und Sicherheitskooperation zwischen Ländern dem Frieden diene und sich nicht gegen eine dritte Partei richte, wie dies bei dem neuen Militärabkommen zwischen den Philippinen und den USA der Fall sei.
«Die Vereinigten Staaten fahren aus Eigeninteresse und aus einer Denkweise heraus (…) fort, ihre militärische Haltung in dieser Region zu eskalieren. Ihr Handeln erhöht die regionalen Spannungen und untergräbt Frieden und Stabilität in der Region», heißt es in dem Schreiben der chinesischen Botschaft auf den Philippinen.
So hat die chinesische Vertretung auf den Philippinen argumentiert, dass US-Verteidigungsminister Lloyd Austin China in der Frage des Südchinesischen Meeres verleumdet habe, indem er eine «antichinesische politische Agenda» fördere.
«Solche Schritte widersprechen dem gemeinsamen Streben der Länder in der Region nach Frieden, Zusammenarbeit und Entwicklung und dem gemeinsamen Streben des philippinischen Volkes nach einem gesunden wirtschaftlichen Aufschwung und einem besseren Leben in Zusammenarbeit mit China», sagte der asiatische Riese.
Die Erklärung Chinas kam einen Tag, nachdem die USA und die Philippinen vereinbart hatten, vier neue Militärstützpunkte in dem Land einzurichten, wo sie Einrichtungen zur Lagerung und Lieferung von Ausrüstung bauen können, nachdem die beiden Länder ein neues Sicherheitsabkommen geschlossen hatten.
Das Abkommen kommt inmitten wachsender Spannungen in der Region wegen des Drucks Chinas im Südchinesischen Meer zustande. Insbesondere sind die Philippinen und China in einen Gebietsstreit über sich überschneidende Ansprüche im Südchinesischen Meer verwickelt, wo Peking Gebiete beschlagnahmt und künstliche Inseln mit militärisch nutzbaren Einrichtungen errichtet hat.
Neben den Philippinen beanspruchen auch Vietnam, Malaysia, Brunei und Taiwan das Gebiet, das als reich an natürlichen Ressourcen gilt.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






