
Der russische Föderale Sicherheitsdienst (FSB) hat erfolgreich eine dem Islamischen Staat nahestehende Gruppe zerschlagen, die im Ural und im Nordkaukasus aktiv war und angeblich Milizionäre nach Syrien und in die Ukraine transportierte.
Das Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit des FSB berichtete am Montag, dass es dem Organisator der Gruppe gelungen sei, ein «umfangreiches interregionales Netzwerk» zur «Unterstützung» des Islamischen Staates aufzubauen, berichtet die Nachrichtenagentur TASS.
Die Organisation soll Milizionäre aus verschiedenen Teilen Russlands, insbesondere aus dem westlichen Sektor, nach Syrien oder in die Ukraine verlegen, um dort gegen die russischen Streitkräfte zu kämpfen.
Nach Angaben der russischen Sicherheitsbehörde wurden der Organisator der kriminellen Gruppe und zehn weitere Mitglieder bisher festgenommen und von den zuständigen Behörden in Gewahrsam genommen.
Die Verhaftungen erfolgten in den Republiken Dagestan, Tschetschenien, in der Region Tjumen oder im Bezirk Chanty-Mansi. Die Behörden haben auch Kommunikationsmittel, Fotos und sogar Videos über die Teilnahme dieser Mitglieder an Kampfhandlungen in Syrien auf Seiten des Islamischen Staates beschlagnahmt.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






